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  28.03.2015 - [DE][CZ] Gebirgsumrundung  



Am 28.03.2015 waren 01 509 und 35 1097 auf Rundfahrt um das Erzgebirge. An diesem Tag waren wir auch auf dem Weg,
das Erzgebirge zu umrunden, aber in entgegengesetzter Richtung und etwas größerer Runde. Mit dem Sachsen-Böhmen-Ticket
ging es von Chemnitz über Zwickau, Sokolov, Ústí nad Labem, Liberec und Dresden wieder nach Chemnitz.

Wir starteten um 6:55 Uhr mit dem RE 4762 in Chemnitz Hbf. Als wir unseren Sitzplatz eingenommen hatten, erreichten auch die
beiden Dampfloks mit ihrem Sonderzug gerade Chemnitz aus Richtung Zwickau. Es sollte nicht die einzige Begegnung bleiben.

In Zwickau angekommen ging es auf dem Bahnhofsvorplatz weiter.
Es gab Schienenersatzverkehr zwischen Zwickau und Voigtsgrün. Also fuhren wir um 08:01 Uhr mit dem Bus ins Vogtland.



Nach einer kurzen Fahrt mit einem redseligen Fahrer wartete dann in Voigtsgrün die Vogtlandbahn auf uns.
Mit ihr ging es dann über Klingenthal und Kraslice nach Sokolov.


Das Empfangsgebäude von Voigtsgrün.


VBG 654 035 in Voigtsgrün.


Zwotental


810 526 abgestellt in Kraslice.

Da das Sachsen-Böhmen-Ticket bei GW Train Regio nicht gilt, wurde eine Fahrkarte für 32 CZK pro Person bis Sokolov nachgelöst.


Es ging entlang der Svatava.



In Sokolov verließen wir den RegioSprinter, welcher weiter nach Karlovy Vary fuhr. Nach 20 Minuten Aufenthalt ging es 10:43 Uhr
mit dem R 609 “Bílina“ nach Ústí nad Labem weiter. Endlich richtige Eisenbahn, endlich im Bautzener B249 unterwegs.


VBG 654 035 in Sokolov.


ČD 362 083 erreicht mit R 609 Sokolov.




Rein in die gute Stube.


ČD 810 425 als Os 27124 nach Loket in Chodov.


Hinter Chodov kam uns ČD 362 117 mit dem R 614 “Ohře“ entgegen.
Hinter der Lok hängt der Kurswagen aus Košice.



Spiegelung in Karlovy Vary.




Es ging entlang der Ohře.


Fahrgastwechsel in Chomutov mit RegioPanther ČD 440 004 als Beiwerk.


ČD 162 039 und ČD 163 249 warteten auf neue Aufgaben.



In Jirkov erfolgte unsere zweite Begegnung mit dem Dampfsonderzug. Unser Zug kam zum Stehen, der Sonderzug kam unter Volldampf
angefahren. Plötzlich öffnete sich bei unserem Wagen zur Gleisseite die Tür und ein älterer Mann stieg aus. Er wankte über die Gleise und
man dachte nur „Oh mein Gott“. Als er das Gleis verlassen hatte folgte im noch seine Frau. Der Sonderzug war keine 300 m mehr entfernt.
Die Frau schloss noch die Waggontür und viel mehr oder weniger über die Gleise. Als der Sonderzug auf Höhe unserer Lok war stolperte
sie und kam auf dem Bahnsteig in Sicherheit zum Erliegen. Uns und einer Gruppe weiterer deutscher Eisenbahnfreunde im Nachbarabteil
blieb die Luft weg. Wenige Augenblicke und der Sonderzug wäre in einem PU verwickelt gewesen.


01 509 und 35 1097 unter Volldampf in Jirkov zastávka.


Regionova in Most.




Teplice v Čechách

Gegen 13 Uhr kammen wir langsam Ústí nad Labem näher.


ČDC 123 003 und ČDC 122 016 in Ústí nad Labem zapad.

In Ústí nad Labem hieß es umsteigen. Um 13:27 Uhr ging es mit dem R 1167 über Děčín und Ceská Lípa weiter nach Liberec.
Den R 609 nach Prag übernahm nach dem Fahrtrichtungswechsel nun ČD 151 001.


ČD 362 083 kam vorbei gefahren während ČD 151 001 an den Zug gesetzt hatte.


ČD 151 001 machte sich auf den Weg nach Praha hl.n..


ČD 843 017 als R 1167 war bereit zur Abfahrt.


“Elbhai“ in Děčín hl.n.

Zwischen Ceská Lípa und Liberec sind auf den Nebengleisen jede Menge Güterwagen abgestellt.
In Jablonné v Podještedí erfolgte die Zugkreuzung mit R 1164 von Liberec nach Ústí nad Labem.


ČD 843 011 als R 1164 auf dem Weg nach Ústí nad Labem.


Nebenbahnromantik in Jablonné v Podještedí.


Pünktlich um haben wir Liberec 15:44 Uhr erreicht.



Liberec ist eine Triebwagenhochburg vor allem der Baureihe 843.


ČD 843 004 und ČD 843 013 in Liberec.


Morbider Charme und moderne Triebwagen.

Mit dem Trilex ging es nun um 16:33 Uhr wieder zurück nach Dresden.
Die Abfahrt für die „internationalen Züge“ erfolgte als einzige von einem sanierten Bahnsteig.


VBG 642 302 stand als TLX 5256 in Liberec bereit.

Zwischen Liberec und Zittau ging es auch auf 2,5 km über polnisches Staatsgebiet.
Der Oberbau ist.....sagen wir.....nicht mehr der Beste.




Wir überquerten die Neiße. Rechts mündet die Mandau in die Neiße.


Ab Zittau ging es in Doppeltraktion weiter.




Blick auf das Zittauer Gebirge.



Die Fahrt endete in Radeberg. Es bestand Schienenersatzverkehr zwischen Radeberg und Dresden-Klotzsche.
Also hieß es zum zweiten Mal an diesem Tag: Umsteigen in den Bus.

In Dresden-Klotzsche angekommen war es mittlerweile Dunkel geworden. Weiter ging es mit dem TLX 93344 nach Dresden Hbf.
Nach einer halben Stunde Aufenthalt folgte die letzte Fahrt des Tages mit dem RE 4776 um 19:53 nach Chemnitz Hbf.

Nach 14 Stunden waren wir um 20:54 Uhr wieder zurück.
Wir hatten eine super Rundfahrt mit viel Eisenbahn (624 km) für wenig Geld (35 Euro für 3 Personen).



 
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